Branche · Lebensmittel

EcoVadis-Beratung für die Lebensmittelindustrie

Wir bereiten Ihre EcoVadis-Bewertung vor und legen dabei die Datengrundlage für das, was der Handel zunehmend zusätzlich verlangt: Klimaziel nach SBTi und CO₂-Fußabdruck je Artikel (PCF). Ihr Team liefert die Daten, die es ohnehin hat, und gibt frei.

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EcoVadis wird u. a. gefordert von

Was wir für Lebensmittelhersteller übernehmen

Sie haben Produktion, Qualität und Audits zu steuern. Wir übernehmen den Prozess: Was Sie für IFS, BRCGS oder ISO 22000 schon dokumentieren, ordnen wir den EcoVadis-Kriterien zu.

Kernleistung

EcoVadis-Bewertung

Fragebogen, Nachweise und Einreichung vollständig vorbereitet, für die erste Bewertung oder die nächste Runde.

+25 Pkt. im nächsten Rating Beispiel aus dem Bau, siehe Fallbeispiele.

„Der Handel wollte die EcoVadis-Bewertung, uns fehlte intern die Zeit. sustenico hat Fragebogen und Nachweise komplett vorbereitet, wir mussten nur noch freigeben.“
Geschäftsführung · Lebensmittelhersteller · anonymisiert

Weitere Leistungen aus derselben Datengrundlage

So hängt es zusammen ↓
  • Treibhausgasbilanz GHG Protocol · Scope 1 bis 3 · FLAG

    Ihre Emissionen vom eigenen Betrieb bis in die Lieferkette, Landwirtschaft und Landnutzung getrennt ausgewiesen.

  • Klimaziel nach SBTi Science Based Targets initiative

    Ihr Klimaziel nach den SBTi-Kriterien, mit Maßnahmen hinterlegt. Ob Ihr Abnehmer zusätzlich ein Commitment oder eine Validierung verlangt, klären wir vorab.

  • CO₂-Fußabdruck je Artikel PCF nach ISO 14067

    Für die Artikelanfrage des Händlers: zuerst die abgefragten oder umsatzstärksten Artikel.

  • Nachhaltigkeitsbericht VS-Standard oder ESRS

    Ihre Zahlen und Maßnahmen in einem Bericht, den Sie Kunden vorlegen können.

  • Belegbare Umweltaussagen aus Treibhausgasbilanz und PCF

    Zahlen und Belege für Verpackung und Vertrieb.

In 15 Minuten wissen Sie, womit Sie anfangen.

Im Gespräch klären wir:

  • welche Anforderungen Sie erfüllen müssen
  • wo Sie ungefähr stehen
  • wo sich Synergien nutzen lassen

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Das Prinzip

Eine Datengrundlage, drei Nachweise

Der Handel verlangt EcoVadis, ein Klimaziel und immer öfter CO₂-Daten je Artikel. Die Daten dahinter sind fast immer dieselben.

Die Datengrundlage

Datengrundlage: Treibhausgasbilanz

nach GHG Protocol

Einmal erhoben, mehrfach genutzt.

Mehr dazu zur Datengrundlage

Für EcoVadis genügt vielen Betrieben eine Treibhausgasbilanz bis Scope 2. Für ein Klimaziel braucht ein größerer Betrieb auch Scope 3, denn bei Lebensmitteln liegt dort der Großteil der Emissionen. Dazu kommt die FLAG-Abgrenzung für Landwirtschaft und Landnutzung.

  1. Nachweis 1: Klimaziel

    nach SBTi-Kriterien

    Aus der Treibhausgasbilanz leiten wir Ihr Klimaziel nach den Kriterien der SBTi ab.

    Mehr dazu zu Klimaziel

    Damit erfüllen Sie die Händleranforderung, bei manchen Abnehmern zusammen mit einem Commitment oder einer Validierung bei der SBTi.

  2. Nachweis 2: CO₂-Fußabdruck je Artikel

    PCF nach ISO 14067

    Aus Treibhausgasbilanz und Rezepturdaten berechnen wir den PCF, zuerst für die abgefragten oder umsatzstärksten Artikel.

    Mehr dazu zu CO₂-Fußabdruck je Artikel

    Er beantwortet die Anfrage des Händlers und liefert die Basis für jede Aussage, die Sie künftig über den CO₂-Fußabdruck eines Produkts machen wollen.

  3. Nachweis 3: EcoVadis-Bewertung

    Nachweise im Umweltbereich

    Treibhausgasbilanz und Klimaziel zahlen direkt in Ihre EcoVadis-Bewertung ein.

    Mehr dazu zu EcoVadis-Bewertung

    Messbare Ziele und belegte Maßnahmen gehören dort zu den Nachweisen, die am stärksten gewichtet werden. Das Klimaziel zählt im Umweltbereich als messbares Ziel mit Basisjahr, Zieljahr und Zielwert. Ist es von der SBTi validiert, rechnet EcoVadis es zusätzlich als Teilnahme an einer externen Initiative an. Wer die Händleranforderung erfüllt, hat die nächste Bewertung zu einem guten Teil vorbereitet.

Umweltaussagen auf Produkten:

Seit dem 27. September 2026 gelten im UWG neue Regeln für Umweltaussagen.

Was genau gilt, steht in den häufigen Fragen ↓

Wer die drei Anforderungen getrennt bearbeitet, erhebt dieselben Daten dreimal, verteilt auf Qualitätsmanagement, Vertrieb und Geschäftsführung.

Wir setzen die drei Nachweise zusammen auf. Am Ende haben Sie einen Datensatz, der alle drei Anforderungen bedient.

Warum jetzt

Was der Handel heute von Lieferanten verlangt

Der Lebensmittelhandel und große Markenhersteller reichen ihre Nachhaltigkeitsanforderungen an die Zulieferer durch. Die Aufforderung kommt inzwischen in drei Stufen.

  1. Stufe 1: EcoVadis-Bewertung

    Für viele Hersteller die erste Anforderung und oft die Listungsvoraussetzung. REWE, Lidl und Aldi fordern sie über die gemeinsame Retail Impact Initiative an. Die meisten Betriebe haben mehr Substanz, als ihre Bewertung zeigt, weil die Nachweise selten in der Logik von EcoVadis aufbereitet sind.

  2. Stufe 2: Klimaziel nach SBTi

    REWE, Lidl, Aldi und Co. haben die Lieferanten, die zusammen rund drei Viertel ihrer produktbezogenen Emissionen ausmachen, aufgefordert, eigene Klimaziele nach den Kriterien der Science Based Targets initiative zu setzen.

    • Lidl und Kaufland: Frist bis 2026 für die angesprochenen Lieferanten
    • REWE: seit 2025 Aufforderung an alle Eigenmarkenlieferanten zum SBTi-Commitment, ab 2026 Kriterium bei der Lieferantenauswahl
  3. Stufe 3: CO₂-Daten je Artikel

    Die Anschlussfrage nach dem Ziel: produktbezogene Fußabdrücke, PCF, damit der Abnehmer seine Scope-3-Bilanz mit echten Lieferantendaten statt Durchschnittswerten rechnen kann. Bei Eigenmarken zunehmend Teil der Ausschreibung. Branchenübergreifend fragen zwei Drittel der Großunternehmen solche Daten bereits bei einem Teil ihrer Lieferanten ab.

    Quelle zu den zwei Dritteln: Sustainable Procurement Barometer 2026 von EcoVadis und Accenture, über 1.000 befragte Unternehmen

Was Ihr Abnehmer gerade verlangt, klären wir in der kostenlosen Erstberatung →

Was Betriebe vor dem Start oft fragen

Ihre Frage ist nicht dabei? In der Erstberatung klären wir sie für Ihren Betrieb.

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Der Handel fordert die Bewertung kurzfristig. Schaffen wir das?

Meist ja. Wir konzentrieren uns zuerst auf die Felder mit dem größten Hebel, Nachhaltige Beschaffung und Umwelt, und bereiten die Einreichung so vor, dass Ihre vorhandene Substanz vollständig eingeht. Die Bewertung selbst nimmt EcoVadis vor.

Wie viel Arbeit bleibt bei unserem Team?

Wir übernehmen Recherche, Aufbereitung und Einreichung. Ihr Team liefert die Daten und Dokumente, die es ohnehin hat, und gibt frei. Wie viel das in Ihrem Betrieb ausmacht, hängt vom Ausgangsstand ab. Das schätzen wir im ersten Gespräch mit Ihnen ab.

REWE fordert uns als Eigenmarkenlieferant zu einem Klimaziel nach SBTi auf. Was heißt das konkret?

Ein Reduktionsziel für Ihre Emissionen mit Basisjahr und Zieljahr, berechnet nach den Kriterien der Science Based Targets initiative. Voraussetzung ist eine Treibhausgasbilanz, die in der Regel auch Scope 3 abdeckt. Die Händler handhaben das unterschiedlich. REWE fragt ein offizielles SBTi-Commitment ab, also den Weg zur Validierung. Kaufland lässt ausdrücklich auch ein nicht validiertes Ziel nach SBTi-Kriterien gelten. Was Ihr Abnehmer genau verlangt, klären wir im ersten Gespräch.

Was ist FLAG, und betrifft uns das?

FLAG steht für Forest, Land and Agriculture. Wer Fleisch, Milch, Getreide oder andere landwirtschaftliche Rohstoffe verarbeitet, hat einen Großteil seiner Emissionen in Tierhaltung und Anbau. Die SBTi verlangt von Lebensmittelherstellern dafür ein separates Ziel mit eigener Rechenlogik, und Treibhausgasbilanzen, die das nicht abgrenzen, tragen kein SBTi-konformes Ziel. Ausgenommen sind Betriebe, bei denen weniger als 5 Prozent der Emissionen aus Landwirtschaft und Landnutzung stammen, sowie kleine und mittlere Unternehmen nach der Definition der SBTi. Wer nach HGB oder EU als KMU gilt, ist dabei oft kein KMU im Sinne der SBTi. Ob die Ausnahme für Sie greift, klären wir im ersten Gespräch.

Brauchen wir einen PCF für jeden Artikel?

Nein. Sinnvoll ist der Start mit den Artikeln, die der Händler abfragt oder die den größten Umsatzanteil haben. Die Methode lässt sich danach auf weitere Produkte übertragen, weil Treibhausgasbilanz und Verarbeitungsprozess abgebildet sind.

Zahlt das alles wirklich in die EcoVadis-Bewertung ein?

Für Treibhausgasbilanz und Klimaziel ja, vor allem im Umweltbereich. EcoVadis fragt dort nach Treibhausgasbilanz, Zielen, Maßnahmen und Kennzahlen im Zeitverlauf. Treibhausgasbilanz und Klimaziel erarbeiten wir direkt mit Ihnen, umgesetzte Maßnahmen und Kennzahlen über mehrere Jahre bauen darauf auf. Die vorgelagerten Scope-3-Emissionen zählen zusätzlich in der Nachhaltigen Beschaffung. Ökobilanzen für wichtige Produkte kennt EcoVadis als eigene Umweltmaßnahme, und der PCF ist ein Schritt dorthin, auch wenn die Methodik ihn nicht ausdrücklich nennt. Damit aus alldem Punkte werden können, braucht es eine vollständige, sauber belegte Einreichung, und genau die bereiten wir mit Ihnen vor.

Worauf achtet EcoVadis bei unseren Umweltdaten?

Treibhausgas- und Energiedaten rechnet EcoVadis nur an, wenn sie mindestens 95 Prozent des bewerteten Unternehmensumfangs abdecken. Für die Höchstwertung im Reporting sind außerdem Kennzahlen über drei Jahre in einem Dokument nötig. Beides berücksichtigen wir beim Aufbau Ihrer Daten von Anfang an.

Dürfen wir noch „nachhaltig“ oder „klimafreundlich“ auf die Verpackung schreiben?

Gegenüber Verbrauchern seit dem 27. September 2026 nur, wenn die Aussage auf demselben Medium klar und hervorgehoben konkretisiert wird, auf einem zertifizierten oder staatlichen Nachhaltigkeitssiegel steht oder eine anerkannte hervorragende Umweltleistung nachgewiesen ist. Allgemeine Begriffe ohne Beleg sind unzulässig, eine pauschale Übergangsfrist gibt es nicht. Aussagen wie „klimaneutral“, die auf CO₂-Kompensation beruhen, sind für Produkte nicht mehr zulässig. Wir rechnen nach, welche Aussagen Ihre Zahlen tragen, und formulieren mit Ihnen belegbare Alternativen aus Treibhausgasbilanz und PCF. Für die rechtliche Freigabe durch Ihre Rechtsberatung liefern wir Zahlen und Belege gleich mit.

Unsere Umweltdaten sind vorhanden, aber unstrukturiert. Ist das ein Problem?

Nein, das ist die häufigste Ausgangslage. Energie- und Verpackungsdaten liegen oft vor, sind aber nicht als messbare Ziele mit Kennzahlen dargestellt. Genau diese Aufbereitung übernehmen wir.

Bereit für den nächsten Schritt

Erst EcoVadis, dann Klimaziel, dann PCF. Oder alles aus einer Hand.

Sie sprechen mit Tim Keiler Geschäftsführer sustenico GmbH Master Management · Bachelor Environmental Engineering

Wir entlasten Sie als Lebensmittelhersteller bei den Nachhaltigkeitsanforderungen Ihrer Kunden, mit einer Datengrundlage für alle Nachweise und ohne dass Ihr Team dafür aus dem Tagesgeschäft muss.

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